Sebastian Steude

Reiter Alm · Hirscheck

Nordwand

Alpiner Klassiker, der früher als Genusstour galt.

Schwierigkeit

V (Stelle), meist IV+ bis III+, selten leichter

Ernsthaftigkeit

E4

Länge

430

Zeit

4-5 Std.

Exposition

Nord

Erstbegeher

H. und H. Feichtner, 1923

Enthalten im Buch

Bergführer Berchtesgaden und Chiemgau

Gipfel & Grate, Normalanstiege, Alpine Klettertouren & Überschreitungen.

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Charakter

Alpiner Klassiker, der früher als Genusstour galt.

Absicherung

Die ersten sechs Stände sind saniert, danach muss man die Stände selbst einrichten. An den wichtigsten Stellen stecken Schlaghaken. Nur der Ausstiegskamin muss komplett selbst abgesichert werden.

Zustieg

Ausgangspunkt ist der Wanderparkplatz der Traunsteiner Hütte in Oberjettenberg. Man folgt erst der asphaltierten Straße, dann der Forststraße in Richtung Traunsteiner Hütte, bis man nach etwa 15 Minuten links auf eine kleine Forststraße (Schild »Kein weiterführender Wanderweg«) abzweigen kann. Kurz vor dem Ende der Forststraße (circa 910m) biegt man rechts auf einen deutlichen Pfad ab, dem man nun steil ansteigend bis ins Wartsteinkar folgt (Rucksackdepot). Ab dem Kar quert man auf deutlichen Pfadspuren immer am Wandfuß entlang nach links bis zur Rinne unter der Nordwand des Hirschecks. Man hält sich noch ein Stück weiter links, bis man an einer kleinen Mulde und durch eine Rinne kletternd, den Vorbau überwinden kann (II und I). Der Einstieg befindet sich auf einem markanten Grasabsatz links einer Lärche. (2 Std.)

Abstieg

Am Ausstieg hält man sich rechts, quert eine Rinne und kämpft sich kurz durch dichte Latschen, bis man auf den Abstiegsweg trifft. Über ihn steigt man zur Bergstation der Bundeswehr-Seilbahn ab. Nun kann man rechts davon den Zaun überklettern (Schild: Betreten verboten) und über das komplett versicherte Wartsteinband (I) ins Kar absteigen. Von hier aus gelangt man über den Aufstiegsweg zurück zum Parkplatz. (1 1/2 - 2 Std.)