Sebastian Steude

Untersberg · Berchtesgadener Hochthron

Gelbe Mauer

Sehr ausgesetzte, klassische Kletterei. Als einer der wenigen Klassiker am Untersberg nicht saniert und damit eine willkommene Abwechslung, an der man auch an den schönsten Herbstwochenenden mit großer Sicherheit nicht anstehen muss.

Schwierigkeit

VII (Einstiegsüberhang), oft V+ bis IV+, oben auch leichter

Ernsthaftigkeit

E4

Länge

235

Zeit

3-4 Std.

Exposition

Südost

Erstbegeher

F. Palaoro, F. Spitzelburger, 1940

Charakter

Sehr ausgesetzte, klassische Kletterei. Als einer der wenigen Klassiker am Untersberg nicht saniert und damit eine willkommene Abwechslung, an der man auch an den schönsten Herbstwochenenden mit großer Sicherheit nicht anstehen muss.

Absicherung

Teilweise steckt an den Standplätzen ein Bohrhaken. Insgesamt ist die Absicherung aber alpin und muss mit Klemmgeräten und Schlingen ergänzt werden.

Zustieg

Vom Parkplatz Roßboden (Ettenberg) dem ausgeschilderten Weg anfangs über eine Forststraße, dann über einen Pfad bis zum Scheibenkaser auf 1.440 Metern Höhe folgen. Rechts von der Hütte führt ein Steig zum Hochthron-Klettersteig, dem man kurz folgt, bis links ein unmarkierter Pfad Richtung Mittagsloch abzweigt. Über den Pfad bis zum Wandfuß der Südwand ansteigen. Der Einstieg zur Gelben Mauer befindet sich wenige Meter weiter rechts auf einem Absatz. (1 1/2 - 2 Std.)

Abstieg

Vom Ausstieg in wenigen Minuten zum Stöhrhaus absteigen und weiter durch das unmarkierte Mittagsloch (I, teils versichert, steinschlaggefährlich, bei Nässe gefährlich) zurück zu den Einstiegen und zum Scheibenkaser. Alternativ kann man auch über das Gatterl und den Weg Nr. 466 zum Scheibenkaser gelangen (ca. 30 Minuten länger und man kommt nicht mehr an den Einstiegen vorbei). Vom Scheibenkaser steigt man über den normalen Wanderweg zum Parkplatz ab. (2 Std.)

Topo

Topo Gelbe Mauer