Sebastian Steude

Östliche Chiemgauer Alpen · Vorderer Rauschberg

Parallelkamin

Anfangs sehr grasige, dann aber durchaus schöne Kletterei direkt unter der Rauschbergbahn.

Schwierigkeit

IV (Stelle), Stelle IV-, oft III und II / E4

Ernsthaftigkeit

E4

Länge

100

Zeit

1 1/2 Std.

Exposition

West

Erstbegeher

Vermutlich M. Zeller, um 1905

Enthalten im Buch

Bergführer Berchtesgaden und Chiemgau

Gipfel & Grate, Normalanstiege, Alpine Klettertouren & Überschreitungen.

Buch ansehen

Charakter

Anfangs sehr grasige, dann aber durchaus schöne Kletterei direkt unter der Rauschbergbahn.

Absicherung

Der Parallelkamin muss komplett selbst abgesichert werden. Es steckt nur ein alter Haken. Mit Klemmgeräten und Schlingen geht das aber wunderbar.

Zustieg

Vom Parkplatz Ramsler folgt man dem ausgeschilderten, breiten Waldweg links Richtung Rauschberg. Nach 15 Minuten zweigt rechts ein Pfad ab (Hutzenauer Steig), der die gesamte Ostflanke des Rauschbergs quert. Nach den zwei großen Schuttströmen windet sich der Steig steil empor, bis man auf einer Höhe von 1.300 Metern auf eine breite Forststraße trifft, die von der Sackgrabenalm emporführt und der man weiter bergan folgt. Kurze Zeit später erreicht man offenes Almgelände und wenig später den Gipfel des Vorderen Rauschbergs. Vom Gipfelkreuz muss man nun ca. 100 Meter steil nach Norden abklettern (je nach Wegwahl meist II-III). Am einfachsten geht dies am hinteren Funkmast, wo die Latschen nicht ganz so dicht sind. Man steigt ein paar Meter nach Norden ab, quert dann durch Latschen ein Stück nach Osten und klettert anschließend gerade über Schrofen ab. Am Wandfuß angelangt, quert man über Geröll Richtung Westen, bis man den Einstieg zum Parallelkamin erreicht. (3 Std.)

Abstieg

Vom Ausstieg erreicht man in wenigen Minuten das Gipfelkreuz des Vorderen Rauschbergs. Von hier aus gelangt man am einfachsten über den normalen Wanderweg zurück zum Parkplatz. (2 Std.)