Neben der Fülle an unterschiedlichsten Routen spielt das Gebiet auch in der Geschichte des Kletterns eine herausragende Rolle, wurde hier doch der erste Haken von Oskar Bühler einzementiert, das Rotpunkt-Klettern von Kurt Albert begründet und die Schwierigkeitsskala durch Wolfgang Güllich jahrelang sukzessive nach oben erweitert.
Abseits der zahlreichen Kletterer aus aller Welt, die zu den prestigeträchtigsten Felsen pilgern, und weniger Gebiete im Wiesent- und Püttlachtal hat sich das Gebiet eine ländliche Ruhe bewahrt, wie sie heute nur noch selten zu finden ist. Verschlafene Bauerndörfer liegen weit verstreut in der kleinräumigen, hügeligen Karstlandschaft, die durch Wälder, Wiesen und Felder geprägt ist und über die der Blick weit streifen kann. Auf vielen Hügeln und Felsen stehen uralte Burgen und Ruinen, die einst über die engen Taldurchgänge wachten, heute meist frei zugänglich sind und genauso wie die felsige Landschaft, die kleinen Dörfer und die bodenständigen Gasthöfe zum rustikalen Charme der Region beitragen.